Donnerstag, 10. August 2017

(Rezension) Die Moortochter von Karen Dionne


  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (24. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442205352
  • ISBN-13: 978-3442205356

Zur Autorin

Karen Dionne hat bisher drei Kriminalromane veröffentlicht.Mit "Die Moortochter" hat sie einen ganz besonderen Psychothriller geschrieben,dem weitere folgen sollen.Ihr Hobby ist die Naturfotografie.
Sie lebt mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit,wo sie an ihrem nächsten Psychothriller schreibt.


Klapptext

Helena Pelletier lebt in Michigan auf einer einsamen Upper Peninsula.Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin Fähigkeiten,die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat,als sie in die Blockhütte mitten im Moor lebten.
für Helena war ihr Vater immer ein Held bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste,dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist der ihre Mutter entführt hatte.
Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis ein.
Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört,dass ein Gefangener von dort entkommen ist,weiß sie sofort,dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt.
Nur Helena hat die Fähigkeiten,ihn aufzuspüren.
Es wird eine brutale Jagd,denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen.


Meine Meinung



Der Titel und der Klapptext dieses Buches haben mich bewogen dieses Buch zu lesen. Ich muss sagen, ich hatte eine weitaus andere Vorstellung von diesem Buch. Ich habe mir andere Meinungen dazu durchgelesen, wobei ich schon feststellen musste, das hier die Meinungen sehr weit auseinander gehen.
Zum einen muss ich sagen, das es mir sehr gut gefallen hat,das diese Geschichte aus Helena´s Sicht geschrieben wurde. Wie sie ihre Kindheit verbracht hat und auch, wie sie ihren Vater eigentlich vergötterte, waren einige Erinnerungen ihrer Vergangenheit, obwohl sie eigentlich mit ihrer Mutter eine Gefangene war. Was ich ganz interessant fand,war, wie sie von klein auf gelernt hat, wie man am besten im Moor überlebt. Immer ihren Vater an ihrer Seite, der ihr vieles beigebracht hat. Eigentlich war es nur ihre Mutter, die doch sehr in der Geschichte gelitten hat,wobei ich viel Mitleid mit ihr hatte.
Was mich dann doch ein wenig gestört hat, waren immer diese rückblenden in die Vergangenheit, als sie noch ein Kind war. Am Anfang fand ich das nicht schlecht, um zu verstehen warum Helena so geworden ist und wieso sie jetzt ihren Vater unbedingt aufspüren muss. Nur irgendwann fand ich es dann ziemlich langatmig, immer wieder das gleiche zu lesen.
Weil ich eher gedacht habe, das es hier um die Jagd nach ihrem eigenen Vater geht. Was für mich ein wenig zu kurz kam. Denn schon fast am ende des Buches konnte man davon etwas lesen, was ich auch sehr spannend fand. Nur kamen auch hier  immer wieder rückblenden von ihrer Kindheit vor.
Trotzdem war für mich der Schreibstil flüssig und leicht und die Autorin hat auch gut die Moorlandschaft rüber gebracht, so das ich mir das gut vorstellen konnte.
 Ich fand die Geschichte ganz interessant aber unter einem Psychothriller habe ich mir etwas anderes vorgestellt.



  





1 Kommentar:

  1. Hallo,
    danke für deine Rezi! Nun bin ich mir endlich sicher, dass das Buch nicht bei mir einziehen wird. Ich habe jetzt manchmal doch damit geliebäugelt und wie du schon sagtest sind die Bewertungen sehr verschieden. Deswegen ist es immer gut, wenn man eine Rezi eines anderen Trhillerbegeisterten liest und nicht von Bücherwürmer, die nur hin und wieder einen lesen....
    Liebe Grüße
    Martina

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Hallo
Schön das du vorbei schaust über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.